Sonntag, 28. Februar 2016

CenterParcs Eifel - Zeitreise ins Jahr 2009 für die Blogparade "Unser erster Urlaub mit Baby"

Schnallt Euch an, gleich startet unsere Zeitmaschine in eine Zeit vor diesem Blog, den es ja "erst" seit Mai 2010 gibt.

Ich hoffe die Landung war weich im Oktober 2009 in der Eifel, genauer gesagt im Centerparcs, damals noch Sunparcs Eifel.

Jolina war gerade ein halbes Jahr alt und wir fassten den Mut zusammen mit beiden Mädels los zu fahren in einen Urlaub nicht weit weg von zu Hause und in einem Ferienhaus mit fast allem was man auch zu Hause hat, nur zusätzlich noch mit einigen Extras zum Spaß haben.



Blättert Ihr auch so gerne in alten Fotoalben?
Deshalb hab ich ganz viele Bilder für Euch, aber gänzlich unbearbeitet und noch ohne SLR geknipst.

Sonntagskino: Ninia LaGrande über das Wort: "behindert"

Ich kann nur rufen: "Bravo"
Ich möchte gar nicht mehr aufhören zu klatschen und mit den Füßen zu trampeln.

Der meist gelesene Post dieses Blogs geht genau darum: "Heute ist alles behindert"

Nur musste ich mir gerade auf facebook in letzter Zeit, wenn ich junge Menschen darum bat, dieses Wort doch bitte zu überdenken, ganz schön über den Mund fahren lassen.

"Das sagt man eben so!"
"Das ist ein Modewort"
"Stell dich nicht so an"
"Geh mal mit der Zeit"
"Du bist empfindlich"
"Du hast gar keinen Grund dich aufzuregen"

..... usw, usw


Vielleicht wirkt es mehr wenn es eine Betroffene mal so rüber bringt.

Es sagen weil es andere auch sagen?

Nun ja, wenn man tut was andere auch tun sieht man ja gerade im Osten wozu es führt. Einer schimpft auf die Flüchtlinge, alle schreien mit und plötzlich brennt es.
Könnte man jetzt sagen, die sind ja voll behindert, ,leider bekommt man aber bei geistiger Tieffliegeritis keinen Behindertenausweis und deshalb ist auch das einfach nur voll daneben, Kacke, doof, nicht zu ertragen.

Danke für dieses Video

Samstag, 27. Februar 2016

Ich lese: "Eva - Wie alles begann" von William Paul Young + Verlosung eines Exemplars

Beim lesen bin ich als erstes sehr offen für vieles. Natürlich kaufe ich mir nur Bücher die genau meinem Geschmack entsprechen, doch dadurch entgeht einem einiges.

Es war ein Riesen Glücksfall, dass ich "Eva - Wie alles begann" schon vor der eigentlichen Veröffentlichung (gestern am 26.2.2016 übrigens) lesen durfte. Ich sage danke an die Ullstein Buchverlage.
Hier könnt Ihr das Buch bestellen: http://www.evawieallesbegann.de



Es ist kein Geheimnis, dass ich kein Christ bin, oder vielmehr keiner Religion angehöre, doch das hindert mich nicht daran an Werte zu glauben und auch vieles zwar nicht als "so geschehen" zu sehen was in der Bibel steht, doch als Metapher für etwas, an das auch ich glauben kann. Spiritualität ist mir nicht komplett fremd und ich finde es spannend wie die Schöpfungsgeschichte in verschiedenen Religionen erzählt wird.

Diese Einstellung und meine Offenheit lässt mich das neue Buch von William Paul Young sicher ganz anders erleben als jemand mit christlichen Wurzeln oder auch jemand der sehr spirituell ist.

Aus meinen Worten merkt ihr schon, bei dieser Eva handelt es sich tatsächlich um "diese Eva" der Urmutter, wie ich sie nennen würde.

Es gibt Forschungsergebnisse über die weiblichen Mitochondrien, dass wir alle von einer "Eva" abstammen, da kommt wieder mein Hang zur Genetik durch (wollte ich ja mal studieren) und diese Urmutter stammt wohl aus Afrika, deshalb gefällt mir besonders, dass in diesem Buch die Eva die Farbe von Ebenholz hat und nicht wie sie sich in unsere Köpfe gebrannt hat aus mittelalterlichen Gemälden, hell und blond.

Mehr möchte ich aber gar nicht vom Buch erzählen, nur noch soviel, dass zwischen verschiedenen Ebenen gesprungen wird und, dass ich sehr gefesselt bin und wissen will, "wo kommt diese junge Frau her?" "warum erleben wir die Schöpfung nochmal?" "wird es eine Wendung geben die ich noch gar nicht kannte?" und "Was ist das nur für eine Insel?"



Zum Inhalt:
Halb erfroren und dem Tode nah, strandet eine junge Frau auf einer geheimnisvollen Insel. Zu ihrem großen Glück, wird sie von Gelehrten und Heilern gefunden. Bald stellt sich heraus, dass Lilly zu etwas Besonderem berufen ist. Niemand Geringeres als Eva, lädt sie ein, Zeugin der Schöpfungsgeschichte zu werden, um zu erfahren, was sich wirklich im Garten Eden ereignete. Die dramatischen Geschehnisse, die zur Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies führen, bewegen Lilly zutiefst.


Der Autor:
Der gebürtige Kanadier William P. Young wuchs als Sohn von Missionaren in Papua-Neuguinea auf und war selbst viele Jahre lang Mitarbeiter einer christlichen Gemeinde. Mit seiner Familie lebt er in Oregon, USA. Sein Roman "Die Hütte" ist ein Weltbestseller, der bereits über 25 Millionen Leser erreichte und 2016 verfilmt wird.

Was ist besonders?
Inspiriert von der Genesis, erzählt W. P. Young die biblische Geschichte neu aus der Perspektive einer jungen Frau, die seelisch und körperlich verletzt ihren Weg zurück zu Gott findet. Seit Jahrzehnten beschäftigt ihn dieses Thema. In fantastischen Bildern, großartigen Szenen und mit spannenden Entwicklungen entführt er uns in eine fremde Welt, die letztendlich in jedem von uns schlummert.


Ich denke dieses Buch ist nicht nur für christliches Publikum geeignet, sonst würde ich es nicht so inhalieren. (ich bin auch erst in der Hälfte und der Blick auf den Schluss (ich bin ein böses Mädchen, tztztz) hat mir bisher meine Fragen nicht beantwortet.
Mehr erfährt man auch hier bei der Leseprobe.







Ihr könnt nun gemeinsam mit mir das Ende des Buches erleben, indem ihr es Euch bestellt (ISBN 978-3-7934-2304-1 Allegria Verlag) oder noch besser es hier bei mir im Blog gewinnt.


Zu gewinnen gibt es eine Ausgabe von "Eva - Wie alles begann"

Was müsst Ihr tun?
Kommentiert mir hier unter den Blogbeitrag warum Ihr gerne das Buch gewinnen möchtet, oder vielleicht möchtet ihr es auch weiterschenken.
Denkt bitte daran Eure E-Mail-Adresse dazu zu schreiben, damit ich Euch erreichen kann.

Teilnehmen könnt Ihr bis zum 13.3.2016 18:00 Uhr
Ihr müsst 18 Jahre alt sein und ich verschicke nur nach Deutschland.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt.

Jolina drückt Euch natürlich die Daumen und wird als Glücksfee den Gewinner ziehen.





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Donnerstag, 25. Februar 2016

Jolinas Ostergeschenk: Puppenliebe Vol. 2

Ich bin kein Fan von großen Ostergeschenken, Ostern ist kein kleines Weihnachten.

Zudem haben beide Mädels im März, also immer recht nah an Ostern, Geburtstag, aber auch wenn das nicht so wäre gäbe es an Ostern nur ein kleines Geschenk wie ne CD oder ein Springseil im Osternest.

Dieses Jahr musste ich meine Pläne über den Haufen werfen (denn natürlich habe ich schon lange vorher etwas besorgt).

Christina von rosarosa kam mit den neuen Puppenkleiderschnitten "Puppenliebe Vol. 2" um die Ecke.

Zum verlieben schön, was man daraus zaubern kann und vor allem kann jetzt auch Püppi die neuesten Kinderschnitte von rosarosa mit genäht bekommen für den Partnerlook, oder zur Stoffresteverwertung die Puppenmamas glücklich macht.



Mittwoch, 24. Februar 2016

Pippi Langstrumpf wohnt hier bei mir und ich habe ein Freebook für Euch "RockSugar"

Als ich früher Pippi Langstrumpf anschaute wollte ich nie Pippi sein, viel lieber Annika. Ja, ich war diese stinklangweilige, immer vorsichtige, saubere Annika, die Spaßbremse.

Wenn sich heute die Kinder über die Klamotten in den Filmen wundern, dann ging mir das als Kind nicht so, so liefen wir ja wirklich damals rum. Nur wie Pippi wollte ich nie aussehen.
Meine Eltern hatten schon ein total langweiliges, pflegeleichtes Kind, das seine Nase am liebsten in Bücher steckte, natürlich auch eine Ausgabe von Pippi Langstrumpf mit dabei.



Meine Töchter aber sind Pippi und nicht Annika. Sie sind frech und wild und wunderbar, so wie Astrid Lindgren das forderte.
Jede auf ihre Art.
Louisa ist die Sportskanone, die auf Bäume steigt und Alles gelingt ihr was sie anfängt.
Jolina ist die unbekümmerte Pippi, die keine Lust auf Plutimikation hat (nein, sie kann sogar leider gar nicht zählen) und oft denke ich, sie ist sicher das stärkste Mädchen der Welt. Wo hat sie nur diese Kraft her?

Louisa ist wie die Pippi, die dem Mäuschen in der Villa Kunterbunt auch immer ein paar Krümel hinlegt und mit allen Tieren gut Freund ist.
Jolina ist wie die Pippi die ohne Wenn und Aber ihren Weg geht und der die Meinung der anderen total schnurz ist.



So unterschiedlich die beiden Mädchen sind, so hat jede von ihnen ihre Pippi-Seite und die macht sie auch WUNDERBAR. Und ab und zu anstrengend für uns Eltern.
Manchmal suche ich die Annika-Seite in ihnen und natürlich gibt es auch die.
Beide lieben schöne Kleider mehr als Ringelsocken und Schürzenkleider.
Und Louisa steckt ihre Nase auch oft in Bücher (das müssen die Gene sein).


Ihr denkt jetzt sicher auf dem Stoff ist Pippi und ihre ganze Bande, aber so einfach ist das mit den Rechten an Pippi nicht und ich bin auch froh darüber.
Ein bisschen Pippi steckt ja doch in uns allen, oder doch Annika? und somit steckt in diesem schon ausverkauften Stoff von Lillestoff auch Pippi. Frech und Wild und Wunderbar.


Jolina liebt ihren neuen Rock, da ist sie ganz Annika und das Posen klappt in letzter Zeit auch immer besser. Sie schaut sich ganz viel von Louisa ab und ich muss oft hinter der Kamera grinsen wie sie einen auf GNTM macht. Drama-Baby!





Wer den Schnitt für den Rock gerne hätte hat Glück, denn den gibt es ganz for free von nEmada bei Stoff&Liebe hier oder hier
Für den Stoff habe ich Euch mal einen DaWandaLink gesucht, ein Händler hat den noch.



Freebook: RockSugar von nEmadA
Stoff: "Happy Girls" Jersey von Lillestoff
vielleicht noch hier

genähte Größe: 110/116
Model: Jolina
Fotos: JoLou

















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Dienstag, 23. Februar 2016

Wir hatten schon die U11

Nicht zu glauben, gefühlt wurde Louisa erst eingeschult und jetzt haben wir letzte Woche die Anmeldung fürs Gymnasium erledigt und am Freitag die U11

Das ist in dem gelben U-Heft für die Vorsorgeuntersuchungen gar nicht mehr vorgesehen, inzwischen sammeln wir dort die fliegenden Blätter der weiteren Vorsorgeuntersuchungen.

Die U11 ist für Kinder zwischen 9 und 11 Jahren oder viel mehr für Personen zwischen Kind und NichtmehrganzKind.

Ich sag nur eins PUBERTÄT!!!!!!!!!



Wenn diese Bilder noch im Herbst entstanden sind und das Kind nur ab und zu "gezickt" hat, also in der Vorpubertät steckte, so kann ich Euch sagen: "Wir sind angekommen".
Der Unterschied ist im Großen und Ganzen schnell erklärt, ab und zu wird nicht gezickt.




Man hört ja in den Medien immer wieder, dass die Kinder heute immer früher reifen. Nur dachte ich, dass das bei uns anders wäre. Zum einen, weil ich selbst auch ein kleiner Spätzünder war und dann schleppen wir unser Sprudel in Glasflaschen ins Haus, unter anderem weil man von Plastikflaschen schlechtes hört was die Hormone betrifft und zusätzlich ist Louisa sehr schlank und die Pubertät setzt auch erst ab einem gewissen Gewicht ein.

Egal was ich da für Fakten zusammen getragen habe, das Kind ist voll drin in dieser verflixten Achterbahnfahrt der Pubertät. Passt suuuuper zu meinen Wechseljahren *grins*



Es ist seltsam wie man fast täglich zusehen kann wie sich das Mädchen Richtung Frau entwickelt. Nur der Nachteil ist, dass sie dazu in ihrem Alter mit noch nicht ganz 10 Jahren noch gar nicht bereit ist. Ich konnte es ja damals kaum abwarten, weil alle anderen schon viel weiter waren als ich, doch hier liegt die Geschichte ganz anders. Da kommt zu einer üblichen Umpolung des Gehirns auch noch die innerliche Abneigung des Kindes gegen dieses ganze Gedöns.


Für meine Näherei hat das die Folgen, dass es schwarz sein soll und weit, aber nur oben, nicht hinten, das macht fett. Aber nicht anliegend, das sieht doof aus und bitte nicht zu kurz, das geht auch nicht.

Natürlich wird sich das sicher bald wieder ändern, doch gerade ist sie eben so drauf und deshalb zieht sie diesen Rock auf den Bildern auch nicht an.

Okay, Jolina wächst ja nach und darf ihn dann ungetragen beerben.



Ich will aber nicht jammern. Wir sind da ja alle durch und unsere Eltern mit uns. Nur würde ich mir wünschen, dass sie mit mir redet. Im Moment will sie gar nichts hören und das macht mir Sorgen. Trotzdem stehe ich einfach abwartend bereit mit offenem Ohr und offenen Armen um diesen Mist mit ihr ein bisschen zu durchleben um dann hoffentlich in ein paar Jahren lächelnd gemeinsam auf diese Zeit zurück zu blicken.

Immerhin ist dies die Phase in der Mütter zu Freundinnen werden können. Vorher halte ich das übrigens für grundfalsch, denn Kinder wollen Eltern, keine Freunde, Grenzen und keine Vorschläge die sie dann selbst entscheiden können, starke Menschen an ihrer Seite die sie halten und an denen sie sich auch reiben können.

Den Ratgeber "Über Sexualität reden" den uns die Ärztin mit gegeben hat werde ich, nicht wie vom Kind gewünscht in die Tonne werfen, sondern bei Seite legen und noch ein bisschen warten.


Bis dahin werde ich die bunten Stoffe besser für Jolina verwenden oder verschenken.



E-Book: Ginny von rosarosa
Stoff: Feincord mit Stickerei aus dem Regal
Model: Louisa
genähte Größe: 134/140
Fotos: JoLou










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Montag, 22. Februar 2016

Das Glück der kleinen Schritte

Es gibt Tage, da geht mir alles zu langsam bei Jolinas Entwicklung und es ist manchmal sogar schmerzhaft zu sehen, dass sich andere Kinder mit Down Syndrom besser, oder richtiger gesagt schneller entwickeln.
Mein Kind tut mir irgendwie leid, weil alles so schwierig scheint, doch das ist ja nur mein Blickwinkel, ich denke sie ist mit ihrem Tempo glücklich genau so wie es ist.

Immer wieder bin ich überrascht, weil ich dachte es hätte einen Stillstand gegeben und nichts würde sich mehr bewegen, dabei hat sie nur Schwung geholt für den nächsten Sprung.

Ich bin gespannt welche Sprünge und Schritte die Zukunft mit sich bringen wird und manchmal auch ein wenig ungeduldig, ich gebe es ja zu.


Sonntag, 21. Februar 2016

Samstag, 20. Februar 2016

Ich habe gelesen: "Heimat Lust" von Natalia Wörner

Dieses Buch habe ich richtig verschlungen.

Hat Natalia Wörner ja auch einiges mit mir gemein und ist doch ganz, ganz anders.

Das Buch ist eine gelungene Mischung zwischen einer Autobiografie und einem Einblick in das Schwabenland. Nicht umsonst prangt auf dem Cover der Satz: "Meine schwäbische Liebeserklärung"





Natalia Wörner wurde im September 1967 geboren, ich im Mai 1968 - wir sind also fast gleich alt, aber wenn wir auch in der gleichen Zeit, mit den gleichen Ängsten und im gleichen Land groß wurden, war unser jeweiliger Weg ein ganz anderer. Liegt vielleicht auch daran, dass Natalia in Stuttgart geboren ist, nein in Bad Cannstadt, das ist schon ein Unterschied wie ich lesen musste und ich auf einem Dorf das meist nicht über 199 Einwohner kam und dabei wären 200 ja schon richtig cool gewesen für mich.

Aber die Wörners lebten in der Kreuznacher Straße und da frage ich mich natürlich sofort, ob das wohl unser Kreuznach hier ist (hat ja auch Geschichte geschrieben, warum also nicht).
Es wird von der Familie erzählt, von der Kindheit und auch der frühen Flucht vor der Heimat. Erst recht spät und auch durch ein bestimmtes Filmprojekt kam die Liebe zur Heimat, zum Schwabenland bei ihr zurück.

Ich wollte nie wirklich weg aus meinen westpfälzer Bergen und heute bin ich so froh darüber und habe hier im Nahetal meine Heimat gefunden.

Im Buch ist viel von Heimatgefühlen die Rede und für jeden ist Heimat etwas anderes. Es ist ein Gefühl und kein Ort, das lernt man beim lesen sehr schnell und ähnlich geht es mir.
Heimat ist nicht nur ein Ort, es sind die Menschen, es ist eigentlich schwer zu beschreiben, man muss es fühlen.

Im Buch erfährt man die Stationen der Schauspielerin beruflich wie auch privat, jedoch nie zu sehr ins Detail gehend und immer kurzweilig und dann wieder mit einem Bogen zurück aufs Schwabenland zu kommen.
Auch habe ich einiges über die schwäbische Geschichte gelernt und besonders aktuell auch die Gedanken über Flüchtlinge und Flucht im Buch und wer eigentlich die Schwaben sind oder wo sie vielmehr herkommen.

Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt und sogar deshalb mal letzte Woche "Unter anderen Umständen" angeschaut, mmmh, ja, eigentlich nur den Schluss, aber der war gut und natürlich dachte ich beim anschauen an das Buch.

Einmal wird übrigens sogar wirklich unser Bad Kreuznach erwähnt und zwar hat sich der Vater ein Objektiv von Schneider, Kreuznach zugelegt. Der 0-8-15 Filmer wird jetzt ahnungslos mit den Schultern zucken, doch es hieß schon "And the Oscar goes to: "Schneider Kreuznach"

Ich mochte das Buch mit seinen 250 Seiten vom Riemann Verlag, das sich übrigens auch richtig gut anfühlt. Ich bin ja so eine die Bücher nicht nur nach dem Inhalt beurteilt, sie müssen sich auch gut anfühlen und schön aussehen. (Jaa, ich bin ein bisschen verrückt und das bin ich gerne.)



Freitag, 19. Februar 2016

Kopfüber in die Käferkiste

Ich liebe "Tauschgeschäfte", deshalb bin ich auch Mitglied bei einigen Wanderpaketen aus denen man etwas Gewerkeltes raus nehmen darf und dafür etwas selbst gemachtes rein legt.

Ganz oft werde ich bei Kleidern meiner Mädchen gefragt: "Hast Du das selbst gemacht?" und dann antworte ich oft: "Nein, das habe ich getauscht."


Ich gehöre nicht zu der Sorte die meinen alles selbst und dann noch am besten machen zu können. Ich liebe auch die Stile von anderen und Kombinationen die ich selbst nie verwenden würde.
Ich habe schon öfter von Leuten die wieder aus Wanderpaketen ausgestiegen sind gelesen: "Das kann ich selbst alles auch machen und sogar besser." und selbst wenn ich manchmal etwas Eingetauschtes hätte selbst besser machen können liebe ich diese Teile gerade deshalb, jemand anderes hat das für mich gemacht, das Gefühl kann ich mir selbst nicht bescheren.

Deshalb nach viel blabla feiere ich heute meinen Nichtgeburtstag und darf mir etwas aus der "Käferkiste" aussuchen. Hier bei Maika könnt ihr nachlesen was das ist. Nachträglich nochmal herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag.

Ich lege dieses punktige Set in die Kiste.



Es besteht aus einer Gretelies Kosmetiktasche, einem Schlüsselanhänger, einer kleinem Kosmetiktasche und einem Chiptäschlein inkl. Chip.

Was ich mir geschnappt habe erfahrt ihr dann im Maikäferblog :-)

Donnerstag, 18. Februar 2016

Mein neuer Lieblingsplatz mit "Sitzgut"

Nachdem unsere gute alte Couch vor ein paar Jahren schlapp gemacht hat habe ich keinen bequemen Kuschelplatz wo ich mich richtig wohl fühle.

Natürlich waren wir damals im Möbelhaus, falsch in gefühlt 100 Möbelhäusern um auf Sofas Probe zu sitzen, hatte ich doch ganz bestimmte Vorstellungen.
Nun ja, diese große, pflegeleichte Couch aus dem Möbelhaus nicht gerade um die Ecke ist einfach UNBEQUEM!!!! Aber man kann ja schlecht in Jogginghosen und einem TV im Möbelhaus auftauchen um mind. 40 Minuten pro Sofa mal Probe zu lümmeln.

Ab heute habe ich einen neuem Wohlfühlplatz. (Könnte ich eigentlich schon seit über einem Jahr haben, so lange liegen schon Stoff und Füllung hier rum)




Warum das so lange gedauert hat kann ich nicht sagen, doch inzwischen ist der Leidensdruck so stark, dass ich keinen schönen Platz zum lesen habe, da habe ich einfach den Mut gefasst die Unmengen Stoff (so viel ist es gar nicht) unter die Maschine zu legen und noch schlimmer, das Ding mit Styroporkügelchen zu füllen.



Am Mittwoch Vormittag zog das Teil hier also ein und ich habe sogar Bilder mit mir drin gemacht, doch die ersparte ich Euch dann doch.
Mittwochnachmittag war unsere Babysitterin da und ich hörte, dass Jolina fast nur da drin saß und sie fand ihn auch toll und Louisa saß auch sofort drin und will jetzt SOFORT auch einen. (wäre aber ein tolles Geschenk, muss ich mir merken)

Es sieht so aus, als müsse ich meinen neuen Kuschelplatz mit Zähnen und Klauen verteidigen.


Ich wollte ja zuerst einen Sessel beim Möbelschweden kaufen, doch so schnell und einfach wie man diesen Sitzsack mit sich mit nehmen kann schafft man das mit keinem Sessel.
Den richtigen Leseplatz werde ich noch finden, vielleicht am Fenster, oder am Kamin, oder.... hach ich freu mich schon drauf.

Eins möchte ich Euch aber auch noch zeigen, wie es aussieht wenn man versucht 200 Liter Styropor einzufüllen und ich wette es werden in Monaten noch Kügelchen hier auftauchen, die waren wirklich überall und bewegten sich statisch aufgeladen sogar nach oben an Stuhlbeinen hoch, aaahhhhh!!!!!



Weil das eigentlich MEIN Sitzsack ist, auch wenn da oft andere drin rum sitzen werden, schicke ich diesen Post zu RUMS.

E-Book: Sitzgut von rosarosa
Stoffe: Baumwollwebware

Füllung: bei ebay geschnappt



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Freitag, 12. Februar 2016

12 von 12 im Februar 2016

Auch heute wieder 12 Bilder inkl. Emotionen vom heutigen 12. Februar.
Mehr davon wie immer bei Caro.

Schlecht gelaunt
ist Jolina so kurz nach dem Aufstehen und bevor der erste Hunger gestillt ist

Erleichtert,
bin ich wenn alle Brote geschmiert und verstaut sind und ich nichts vergessen habe

Genervt,
wenn Mama Bilder macht (und nein, leider kann Jolina nicht wirklich alleine Zähne putzen)

Erfreut,
bin ich über das erste Highlight des Tages

Neugierig,
beobachte ich die Spatzen an den Meisenknödeln vor dem Fenster

Fröstelnd,
stelle ich fest, dass es den Winterlingen auch zu kalt ist um die Köpfchen zu öffnen

Überfordert,
stehe ich im Spielwarengeschäft um ein Geburtstagsgeschenk für eine von Louisas Freundinnen zu besorgen

Ratlos,
in den Fluchten des Baumarktess auf der Suche nach dem richtigen teil

Hungrig,
verputzen wir 4 das Mittagessen (Kinder ohne Zwiebeln)

Wütend,
sitzt Jolina schreiend unterm Esstisch, weil sie gerügt wurde, ihren Teller nicht ständig von sich zu schieben, bis er fast auf der anderen Tischseite steht

Traurig, wütend, enttäuscht,
alles bin ich gleichzeitig, weil ich in diesem blöden Netzwerk gerade hingestellt werde als hätte ich nicht mit anderen zusammen gearbeitet, aber so sind manche Menschen.
Und in diese Stimmungswallungen kommt der SWR und will ein Interview für einen Fernsehbericht von mir, nö, geht gerade gar nicht.

Glücklich,
kommt Jolina aus dem Kinderturnen, auch wenn das Gesicht Schnupfenverschmiert ist, es war wohl wieder toll.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Blogfasten Linkparty - Auf was verzichtest Du?

Heute ist Aschermittwoch.

Viele fasten nun ganz in der christlichen Tradition bis Ostern.

Christlich bin ich jetzt nicht wirklich, aber der Gedanke zu fasten (was auch immer), also Verzicht zu üben und uns bewusst zu machen was für einen Überfluss wir haben finde ich sehr gut und wichtig.

Manchmal ist weniger mehr und aus einem begrenzten Zeitraum kann durch Erkenntnis vielleicht auch ein neuer Lebensrhythmus entstehen.

Also mach mit und verzichte auf etwas.
Das ganze gibst Du dann auf deinem Blog bekannt und trägst Dich dann in die Linkparty ein.
(Vergiss bitte den Backlink hier her nicht)

Ich bin gespannt welche Ideen ihr habt und auf was ihr verzichten wollt.

Das Bild könnt Ihr Euch gerne mitnehmen.



Auf was verzichte ich?

Ich habe mir unterschiedliche Dinge vorgenommen und ich werde Euch dann nach Ostern wissen lassen ob ich das auch wirklich durchgehalten habe.

1. Ich möchte in den regionalen Kreuznacher facebook-Gruppen künftig mal wieder auf Kommentare oder likes verzichten, diese Leute da drin und ihre schrägen Meinungen tun mir nicht gut. Also Pause!

2. Ich möchte bis Ostern auf unnötigen Konsum verzichten.
D.h. auch wenn eine Aktion beim Discounter noch so verlockend ist nicht zuzuschlagen, oder keine Kleinigkeiten wie CDs für die Kinder shoppen (Oster- und Geburtstagsgeschenke natürlich ausgeschlossen).
Auch keine neuen Schuhe, Klamotten oder Kosmetik möchte ich kaufen.

3. Ich werde weder Stoffe, Stickdateien, Schnittmuster bis Ostern kaufen, auch wenn es schwer fällt, ich hab wahrlich genug davon vorrätig.


Braucht ihr Ideen? Man könnte auch verzichten auf: Fleisch, Schokolade (man vielleicht, ich gar nicht), Autofahren, Kaffee, mit den Kindern schimpfen, im Restaurant essen, Fernseh schauen, auf facebook, auf den PC oder für manche vielleicht mal sehr heilsam das Smartphone.

Ich freue mich auf Eure Ideen und mal sehen ob was für 2017 für mich dabei ist.



Dienstag, 9. Februar 2016

Kinderfasching und Jolina mitten drin

Ich verspreche, dies ist der letzte Post mit buntem Faschingstreiben und Kostüm und Humba Humba Tätäräää.

Aber eigentlich ist es auch mehr, es ist ein bisschen Inklusion und ein Mutterherz das vor Freude hüpft wegen Kleinigkeiten die für andere sicher selbstverständlich sind.

Zieht einfach Eure rote Nase und die Narrenkappe noch mal auf und kommt mit uns zum Kinderfasching hier im Ort.


Montag, 8. Februar 2016

Narrefahrt Bad Kreuznach 2016

Helau, Allez Hopp und Schupp-La

So ruft man in Kreiznach bei de Narrefahrt.

Pünktlich um 11:11 geht dieser Post also kunterbunt am Rosenmontag on Air.

Rund herum werden immer mehr Rosenmontagsumzüge abgesagt. Da wollten wir dem Terror die Stirn bieten, uns keine Angst einjagen lassen und feiern und dann kommt dieser blöde Sturm und fegt die Gassen leer.

Mir tun die ganzen Vereine leid, die in mühevoller Kleinarbeit die Wagen gebaut haben und sich so auf diesen Tag gefreut haben. Auch in Mainz wird heute kein bunter Zug durch die Straßen rollen.

Wir in Bad Kreuznach haben unsere Narrenfahrt immer Samstags und dieses Jahr gab es Sonne und 13 Grad mit Frühlingsfeeling. Kein Wunder, dass 60.000 Zuschauer dem Jubiläumsumzug zugeschaut haben.

Dieses Jahr auch wieder mit Jolina die begeistert "Helau" rief und Papa genau zeigte wo er sich zu bücken hatte für die Bonbons und Gummibärchen, naja, wenn der das dann auch macht.

Für alle die jetzt traurig zu Hause sitzen und keinen Umzug haben (auch rund um Kreuznach wird gerade ein Zug nach dem anderen abgesagt) die dürfen hier noch mal durch die Riesen Bildernachlese scrollen.

Zu Hause schnell noch ein paar Blümchen ins Gesicht

und ins Haar

dann gings los ins Getümmel wo dann um 13:33 die 44 Kreiznacher Narrefahrt durch rollte

mit dabei Louisas Freundin mit Familie

Jolina wollte unbedingt ihr Prinzessinnenkleid anziehen,
das dreht jetzt gerade seine Runden durch die Waschmaschine

Der Sparkassenballon hat natürlich eine super Aussicht


Und jetzt lehnt Euch zurück und Helau, Allez Hopp und auch Schupp-La































































Louisas Mermaiding-Team von diesem Post: klick 




Und die gibt es auch, wie nannte sie eine in einer facebook-Gruppe: "Rauchende, saufende Selbstdarsteller" Diese Wägen haben für mich nichts mit Fasching zu tun, auch wenn sogar dieses Jahr ab und zu ein paar Bonbons flogen. Trotzdem, für laute BumBumMusik mit coolen Typen die auch mal im Mittelpunkt stehen wollen gibt es andere Paraden, wenn auch nicht in unserem Städtchen.




Jolina war dieses Jahr zum ersten Mal so richtig dabei. Letztes Jahr blieb sie krank mit Papa zu Hause und noch ein Jahr zuvor schlief sie einfach auf Papas Schultern trotz Lärm ein.

Verwirrt hat sie nur, dass nicht alle Helau riefen, ist ja auch für mich als Zugereiste schwierig, hahaha.



Stolz zeigte sie allen ihre gesammelten Schätze.



Am Ende blieb nur dies und noch eine Party in der Innenstadt




Zu Hause bei uns haben die 4 Kinder dann ihre Schätze getauscht, dass jeder glücklich ist.
Louisa und Jolina mögen keine Bonbons und Lutscher, dafür darf C. keine Erdnüsse essen und A. gibt gerne etwas her gegen Lutscher.
Am Ende waren alle glücklich.